In den letzten Jahren hat sich das Exon-Skipping als vielversprechende Therapiestrategie für bestimmte Mutationen im Dystrophin-Gen herausgestellt. Exon-45-Skipping ist eine der am häufigsten untersuchten Strategien zur Behandlung spezifischer Mutationen bei DMD. Fragen Sie sich also, welche Mutationen für Exon-45-Skipping geeignet sind? Dieser Ansatz zielt darauf ab, ein fehlerhaftes Exon während des RNA-Spleißens zu überspringen, um den Leserahmen des Dystrophin-Gens wiederherzustellen. Dies ermöglicht die Produktion eines verkürzten, aber funktionsfähigen Dystrophin-Proteins. Die Wiederherstellung dieser Proteinfunktion kann den Krankheitsverlauf verlangsamen und die Muskelfunktion bei Patienten mit bestimmten Mutationen verbessern. [Weiterlesen: Was ist Exon-Skipping?]
Mutationen, die für das Skipping von Exon 45 geeignet sind
Exon 45 des Dystrophin-Gens ist eines der Exons, die bei Exon-Skipping-Therapien übersprungen werden sollen. Mutationen, die zum Überspringen von Exon 45 führen, sind insbesondere für Patienten relevant, die Deletionen in den Exons 7-44, 12-44, 18-44, 44, 46, 46-47, 46-48, 46-49, 46-51, 46-53, 46-55, 46-57, 46-59, 46-60, 46-67, 46-69, 46-75 oder 46-78 des Dystrophin-Gens aufweisen. Diese Mutationen führen zu einer Leserasterverschiebung, die die Synthese des funktionellen Dystrophin-Proteins verhindert. [Entdecken Sie unser Suchtool für Exon-Deletionen]

Abschluss
Das Skipping von Exon 45 stellt eine gezielte Therapiestrategie für eine Untergruppe von Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie dar, insbesondere für Patienten mit Deletionen der Exons 7-44, 12-44, 18-44, 44, 46, 46-47, 46-48, 46-49, 46-51, 46-53, 46-55, 46-57, 46-59, 46-60, 46-67, 46-69, 46-75 oder 46-78. Durch das Skipping von Exon 45 kann der Leserahmen des Gens wiederhergestellt werden, wodurch die Produktion einer verkürzten, aber funktionsfähigen Form von Dystrophin ermöglicht wird. Dieser Ansatz verspricht, die Lebensqualität bestimmter DMD-Patienten zu verbessern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.
Trotz seines Potenzials ist Exon-Skipping keine Universallösung. Seine Wirksamkeit hängt vom Mutationstyp und der Fähigkeit ab, die therapeutischen Oligonukleotide an das Zielgewebe zu transportieren. Mit fortschreitender Forschung und weiteren klinischen Studien könnte Exon-Skipping zu einem wesentlichen Bestandteil des therapeutischen Arsenals bei DMD werden, insbesondere für Patienten mit Mutationen, die für Exon-45-Skipping geeignet sind.
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